Ein seit 25 Jahren erfolgreich auf dem Schweizer Informatikmarkt aktives Unternehmen mit einem Profil fernab vom Informatik-Mainstream wollte in möglichst kurzer Zeit termingerecht ein wirtschaftlich und qualitativ hoch stehendes neues Bürogebäude. Ein klarer GU-Auftrag. Diese Herausforderungen, aufgegeben durch die Paninfo Immobilien AG in Brüttisellen, liess sich die Zschokke Generalunternehmung AG nicht entgehen. Die Submissionsunterlagen zum Bau des neuen Paninfo-Bürogebäudes in Brüttisellen erreichten Zschokke im Dezember 2000. Es folgten die Offerteingabe im Januar, die Unterzeichnung des TU-Werkvertrages im Mai und der erste Spatenstich im Juni 2001. Dazwischen galt es, die Ziele und Anforderungen des Bauherrn, des Architekten und der Generalunternehmung unter einen Hut zu bringen. Das Rennen mit einem klar definierten Ziel konnte beginnen - ganz im Sinne der Paninfo AG, die als Informatik-Sponsor des Formel-1-Teams von Sauber an Tempo, Perfektion, Innovation und Herausforderungen gewöhnt ist. Das Bauvorhaben, direkt an der Autobahn A1 Zürich-St. Gallen (Brüttiseller Kreuz) gelegen, umfasst ein Bürogebäude mit sechs Ebenen für die Angestellten des Bereichs EDV-Betrieb der Paninfo AG. Mit dem schrägen Flachdach aus Blech bildet es eine spannende Form. Verantwortlich für die Architektur ist das Büro Theo Hotz AG. Ein Blickfang an der Autobahn Bereits dreieinhalb Monate nach dem Spatenstich ist die mit Rühlwand und Zugankern versehene und grundwasserabgesenkte Baugrube bereit für den Rohbau. Es entsteht ein auffälliges, modernes und transparentes Gebäude aus einem Beton-Glaskörper mit Stehfalz-Blechdach, ausgerüstet mit modernster und komplexer Haustechnik. Die angewandte Anlagetechnik der Betonkern-Aktivierung (thermodynamisches Deckensystem) basiert auf einem Rohrregister, das in die betonierten Trenndecken eingelegt und von einem Kühl oder Heizmedium bedarfsweise durchflossen wird. Die Raumdecke wird anschliessend zu einem mild strahlenden Wärmetauscher sowohl für den Sommer als auch den Winter. Das im Sonnenlicht schillernde Blech des Dachs und gewisser Fassadenteile sowie die transparenten Glasfassaden verstärken den futuristischen "Touch". Das sechsgeschossige Gebäude erstreckt sich über eine Länge von 75 m und eine Breite von 16 m. Das Gebäudevolumen beträgt 18 500 m3, im Untergeschoss befindet sich die unterirdische Parkgarage. Der Baukonstruktion liegen eine Tragkonstruktion aus Stahlbetonwänden und -decken sowie Stützen, ein Dach aus Stehfalzblech (Kupfer verzinnt) und Längsfassaden aus Glas zu Grunde. Der Sonnenschutz wird über Lamellen- und Stoffstoren sowohl innen als auch aussen gewährleistet. Die Innenwände sind Elementsysteme aus Glas und Metall und tragen damit nochmals zum transparenten Eindruck des Gebäudes bei. Elementtreppen verbinden die verschiedenen Stockwerke. Eine Pufferzone im Bereich der Elementtreppen, zwischen der Autobahn und der Bürozone erstellt, sorgt für den notwendigen Schall- und Klimaschutz. Mit den Terminen auf der Überholspur 15 Monate nach dem Spatenstich, am 13. September 2002, erfolgt die bauübergabe an den Bauherrn, zehn Wochen früher als vertraglich vereinbart. Solche Resultate sind nur dank überdurchschnittlichen Leistungen aller möglich - vom Bauherrn über den Architekten bis zum GU und sämtlichen weiteren am Projekt Beteiligten. Basis für einen solchen Erfolg bilden Knowhow, Kooperation, Konzentration und Teamgeist. Der Zschokke Generalunternehmung AG ist es gelungen, das anspruchsvolle Projekt planmässig, schnell, erfolgreich und in der gewünschten Qualität zu realisieren - ganz im Sinne der obersten Maxime, wonach der Nutzen und die Zufriedenheit des Kunden an erster Stelle stehen. Die Realisierung des Vorhabens beweist zudem einmal mehr, dass professionelle Bauherren einen kompetenten, flexiblen Partner und ein Projektteam wünschen, das ihr Bauvorhaben optimiert, realisiert und dabei Kosten und Termine garantiert. Das ist beim Bau nicht anders als im Autorennsport! Weitere Informationen unter: www.zschokke-gu.ch
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